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JCB mit Innovationsoffensive auf der INTERMAT 2012

Auf der INTERMAT 2012 in Paris präsentiert JCB im Freigelände E5 E 002 auf über 5.000 qm Standfläche verschiedene neue und leistungsstärkere Modelle zur Erweiterung seiner Ketten-, Mobil- und Minibagger-Reihe sowie der Radlader-, Kompaktradlader-, Teleskoplader-, Verdichtungs- und Baggerlader-Serie.

Die neuen JS Bagger: Wirtschaftlich und robust

Das 23 Modelle umfassende Ketten- und Mobilbagger Programm von JCB kennzeichnet eine Reihe wichtiger Modifikationen mit modernen, produktiven und noch wirtschaftlicheren Einzelheiten. Die bahnbrechende Entwicklung ist die erstmalige Ausrüstung einiger Bagger aus dieser Produktreihe mit dem eigenen JCB Dieselmax-Motor.

Darüber hinaus erhalten alle 19 Ketten- und 4 Mobilbaggermodelle zwischen  11 und 46 Tonnen eine brandneue Kabine und eine überarbeitetes Design, das der JS Baureihe eine deutlich robustere Optik verleiht.

JCB Minibagger 8026 CTS: Mehr Auswahl im Minisegment

Mit der Vorstellung des neuen 8026 CTS erweitert JCB sein erfolgreiches Minibagger-Programm. Der 2,7 Tonnen-Bagger mit konventionellem Heck ergänzt den 8025 ZTS mit Null-Hecküberstand und bietet neben einem für den PKW-Anhängerbetrieb günstigen Transportgewicht eine erhöhte Hubkapazität.

Der 8026 CTS bietet eine spezielle Ausleger-Löffelstiel-Kombination mit mehr Grab- und Hubleistung als vergleichbare Modelle. Durch einen besseren Wirkungsgrad kann der 8026 CTS dieselbe Motorenfamilie nutzen wie der 8025 ZTS, einschließlich des vergleichbaren Drehmoments. Dabei kommt er jedoch mit einer geringeren Motordrehzahl aus, sodass die Effizienz um 14% gesteigert wird. Dies ist zum Teil der Einführung der neuen, effizienten Autokickdown-Ketten-Motoren zu verdanken. Darüber hinaus verfügt das Hydrauliksystem jetzt über eine vollständige Abschaltung aller Funktionen bei angehobener linker Armstütze, was der Sicherheit auf der Baustelle dient.

Der Drehturm des 8026 wurde 35 mm abgesenkt, um die Standfestigkeit zu erhöhen. Hinzu kommt ein neukonstruierter Unterwagen, dessen offene Bauweise mit abgeschrägtem Laufwerksrahmen die Ansammlung von Material innerhalb des Unterwagens verhindert. Motoren mit automatischem Kickdown, die Einführung einer oberen Laufrolle und die kurze Kettenteilung tragen zu höherem Fahrkomfort und einer Steigerung der Geschwindigkeit um 11 Prozent auf jetzt 5 km/h bei und sorgen so für deutlich mehr Produktivität.

Der Fahrer profitiert von mehr Komfort durch einen bequemeren Kabineneinstieg, mehr Beinfreiheit und zusätzlichen 50 mm zum Verschieben des Fahrersitzes. Auch der nun größere Stauraum und die optionale Klimaanlage verbessern das Wohlgefühl am Arbeitsplatz. Auf Wunsch kann eine elektro-proportionale Zusatzkreisbetätigung bestellt werden. Zudem ermöglicht die optionale Löffel-auf-Greifer-Umschaltung den Einsatz einer großen Auswahl an Arbeitsgeräten.

Das neue JCB Flaggschiff, Radlader 457:

Mehr Produktivität und Effizienz bei weniger Emissionen

Der neue JCB 457 löst den bisherigen JCB 456 in der Radlader Baureihe ab. Als erstes Modell ist er mit einem Motor gemäß EU Abgasstufe IIIB (Tier 4 Interim) ausgestattet und bringt damit mehr Leistung und Drehmoment bei weniger Kraftstoffverbrauch. Durch verbesserte Getriebeoptionen und verstärkte Achsen sowie ein robustes Design in Kombination mit einem überarbeiteten Kabinen-Innenraum erhält man unterm Strich eine schnellere und produktivere Maschine.

Der JCB 457 wird das neue Spitzenmodell der JCB Radlader und löst damit den 456 ab. Im Herz der Maschine arbeitet ein 8,9-Liter-Motor, dessen 250 PS (186 kW) Leistung eine Steigerung um 16 % zum Vorgängermodell bedeuten. Dank eines Turboladers mit variabler Geometrie (VGT), einer Common-Rail-Hochdruck-Kraftstoffeinspritzung und eines Diesel-Oxidationskatalysators mit Diesel-Partikelfilter (DPF) bietet dieses Hochleistungsaggregat zudem eine 18-prozentige Steigerung des Drehmoments auf 1.085 Nm – erfüllt aber dennoch die Abgasnorm EU Stufe IIIB (EPA Tier 4 Interim). Die vorgeschriebenen Wartungsintervalle des Partikelfilters liegen in der EU bei 5.000 Stunden.

Der neue Radlader bietet:             

  • 16 % mehr Leistung und 18 % mehr Drehmoment für das Spitzenmodell 457
  • Intelligente Kupplungsdruckabschaltung erlaubt maximale Hydraulikleistung bei langsamer Fahrt
  • Fünfgang-Getriebeoption mit Wandlerüberbrückung für schnellere Beschleunigung sowie verbesserte Fahr- und Transportleistung
  • Automatische Selbstsperrdifferenziale für verbesserte Traktion

Die Maschine verfügt über einen speziellen, vom Bediener aktivierbaren ECO-Modus, der die Motorleistung bei leichteren Arbeiten senkt. Damit ergeben sich Kraftstoffeinsparungen gegenüber dem bisher verwendeten Motor. Darüber hinaus kommt der 457 ohne jegliche Art von Additiven aus, um auch bei hoher Leistung die Abgasgrenzen einzuhalten.

Serienmäßig ist der 457 mit einem Vierganggetriebe ausgestattet, kann aber auf Wunsch ein Fünfganggetriebe mit Wandler-Überbrückung erhalten. In den Gängen 2-5 erlaubt das Getriebe die Überbrückung des Drehmomentwandlers, um den Antriebsverlust und damit den Kraftstoffverbrauch zu senken. Die zusätzliche Schubkraft liefert nicht nur eine höhere Beschleunigung, sondern mehr Drehmoment auf Steigungen sowie einen schnelleren Lade- und Transportbetrieb.

Damit nicht genug, ist der 457 mit einer intelligenten Kupplungsdruck-Abschaltung zwischen Motor und Getriebe ausgerüstet. Sobald der Bediener das Bremspedal betätigt, erlaubt dieses System die Übertragung der maximalen Motorleistung an die Arbeitshydraulik – ideal beispielsweise beim Beladen von LKW – während die reduzierte Leistungsabgabe an den Antriebsstrang eine bessere Kontrolle bei geringen Geschwindigkeiten garantiert. Auf diese Weise erhöht sich die Produktivität bei Arbeiten mit dem Hubgerüst, während der Bremsverschleiß innerhalb der Achsen minimiert wird.

Die Käufer können sich außerdem für eine Achsvariante mit offenem Differenzial inklusive optionaler automatischer Differenzialsperre entscheiden. Dieses System sperrt automatisch bei Bedarf das Differenzial, um einen maximalen Kraftschluss der Räder herzustellen, ohne dass der Bediener das System erst aktivieren muss. Das Problem durchdrehender Räder und des damit verbundenen übermäßigen Reifenverschleißes sowie Kraftstoffverbrauchs wird damit zugunsten einer deutlich höheren Produktivität überwunden.

Kompaktlader: Die neue Generation wird erweitert

JCB erweitert das im letzten Jahr vorgestellte Kompaktlader-Programm der neuesten Generation um zwei rad- und eine raupengetriebene Maschinen. Die Modelle JCB 135, 155 und 150T verwenden alle eine Radialhub-Ausführung des JCB Powerbooms, um maximale Grableistung und Reichweite zu gewährleisten.

JCB Arbeitsbühnen für HIVIZ-Teleskoplader

Um der wachsenden Nachfrage nach Arbeitsbühnen auf Teleskoplader-Basis gerecht zu werden, bietet JCB nun eine Arbeitsbühne für die Modelle 535-125 HiViz und 535-140 HiViz. Der von JCB entwickelte und hergestellte, optionale Arbeitskorb erhöht die Vielseitigkeit der beiden beliebten HiViz-Modelle.

Für die Loadall-Modelle 540-140 und 540-170 wird weiterhin eine Drittanbieter-Arbeitsbühne erhältlich sein. Drei Plattform-Modelle stehen zur Nutzung an jeder der beiden HiViz-Maschinen zur Auswahl: Zunächst ein starrer Korb mit 1,2 m Breite und 2,5 m Länge. Ein weiterer starrer Korb, ebenfalls 1,2 m breit, lässt sich in der Länge zwischen 2,5 und 5,0 m ausfahren. Und schließlich können die Käufer eine schwenkbare Plattform bestellen, die 1,2 m breit ist, sich ebenfalls von 2,5 auf 5,0 m ausfahren lässt und um 80 Grad drehbar ist.

Neue JCB Doppelwalzen mit verbesserter Produktivität

JCB Vibromax stellt eine Produktreihe (Tandemwalzen in der Gewichtsklasse 3-5 t) vor – die perfekte Kombination aus Hochfrequenz-Verdichtung mit bewährter JCB Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit.  Die Modelle VMT380 und VMT430 sind jeweils in zwei Bandagen-Breiten (1.300 mm oder 1.400 mm) erhältlich, so dass insgesamt vier verschiedene Maschinen zur Auswahl stehen. Die mit moderner Optik, einem Frontmotor und dem von JCB Vibromax entwickelten schmal zulaufenden Vorderrahmen ausgestatteten Walzen überzeugen durch geringe Betriebskosten, hohe Produktivität und extrem einfache Bedienung.

Neuer Baggerlader 1 CX: Modernes Design nicht nur an der Oberfläche

JCB hat sein 1CX-Modell – kleinstes Mitglied der international so erfolgreichen Baggerlader-Familie – einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Neben einer neuen Optik erhält das Modell längere Hubgerüstschwingen, einen optionalen Teleskopstiel, Servo-Bedienhebel und ein Power Management.

Überarbeitete Kabinendachleiste, verbesserte Arbeitsscheinwerfer und robuste Elektroschalter: der 1CX wurde nach den aktuellen JCB-Gestaltungsstandards überarbeitet. Die neuen optional erhältlichen Hubgerüstschwingen sind 100 mm länger, um das Beladen offener LKW und Muldenkipper zu erleichtern.

Am Heck erweitert ein optionaler Teleskopstiel den Arbeitsbereich um bis zu 500 mm, sodass eine maximale Grabtiefe von 3,05 m erreicht wird. Auf diese Weise wird das Überladen von LKW ebenfalls einfacher, da der Heckbagger auf diese Weise problemlos bis zur Mitte der Ladefläche reicht.

Das neue Power Management System (PMS) verbessert die Leistung der Maschine: Es verhindert ein Einbrechen der Motordrehzahl bei Aufnahme der Baggerfunktion und erhöht die Leistungsabgabe beim Einfahren ins Material mit der Frontschaufel.