Sie sind hier

JCB Unternehmensprofil

JCB, weltweit drittgrößter Baumaschinenhersteller, verfügt über 22 Produktionsstätten auf vier Kontinenten, davon 11 in Großbritannien, sechs in Indien, weitere in Brasilien, den USA, China, Deutschland und Frankreich. Insgesamt beschäftigt JCB mehr als 10.000 Mitarbeiter weltweit.

JCB ist ein Privatunternehmen im Besitz der Familie Bamford; als Chairman steht Sir Anthony Bamford dem Unternehmen seit 1975 vor. JCB feierte offiziell sein 65-jähriges Bestehen am 21. Juni 2011 – dem Tag, an dem der Firmengründer Joseph Cyril Bamford seinen 95. Geburtstag gefeiert hätte.

Im Jahr 2010 erreichte JCB einen Gewinn vor Steuern (EBITDA) von 281,9 Mio. € (2009: 113,9 Mio.) bei einem Umsatz von 2,39 Mrd. €. Mit Marktanteilen von bis zu 45 % bzw. 28 % konnte das Unternehmen seine Stellung als weltweit führender Hersteller von Baggerladern und Teleskopladern weiter festigen.

Die Investitionen von JCB in neue Fabrikstandorte, Produkte und Kundenservice untermauern weiterhin die langfristige Wachstumsstrategie des Unternehmens. Hierzu gehört beispielsweise der Bau eines neuen 75,5 Mio. € teuren Werks in Brasilien, eigens für die Produktion von Baggerladern und großen Kettenbaggern. Zu den Investitionen der vergangenen Jahre gehörten 48 Mio. € für das neue JCB Werk für Kettenbagger im englischen Uttoxeter, das 8,3 Mio. € teure Werk für Anbauteile am selben Standort und die 43 Mio. € teure Erweiterung des indischen Baggerladerwerks in Neu-Delhi, das nunmehr den weltweit größten Baggerlader Produktionsstandort darstellt.

Darüber hinaus hat JCB im Laufe der letzten Jahre in seiner nordamerikanischen Zentrale in Savannah, im US-Bundesstaat Georgia, rund 48 Mio. € für die Planung, Entwicklung und Fertigung einer völlig neuen Baureihe aus insgesamt 17 kompakten Rad- und Raupenladern investiert.

Eine der größten Investitionen der gesamten Firmengeschichte war die Entwicklung des Motors JCB Ecomax T4, mit dem sich JCB auf die anstehenden Emissionsgesetze für mittelgroße Maschinen einstellt. Rund 96 Mio. € wurden für die Forschung und Entwicklung eines neuen Verbrennungssystems dieses JCB Dieselmax der neuesten Generation ausgegeben; das Ergebnis ist eine für die Branche wegweisende Lösung, die ganz ohne Nachbehandlung der Abgase auskommt.

Im Dezember 2011 gab JCB bekannt, in den nächsten drei Jahren rund 37 Mio. € in die Entwicklung neuer Motorentechnologien zu investieren, um das Produktprogramm ab 2015 zu unterstützen.                                                                                            

JCB produziert über 300 unterschiedliche Maschinenmodelle:  Baggerlader, ‚Loadall‘-Teleskoplader, Ketten- und Mobilbagger, Radlader, knickgelenkte Muldenkipper,  geländegängige Gabelstapler, Minibagger, Kompaktlader, sowie JCB Vibromax-Verdichtungstechnik. Außerdem fertigt das Unternehmen speziell für die Landwirtschaft konzipierte Teleskopen und den einzigartigen Fastrac-Traktor.  Für die Industrie produziert JCB zudem den Teletruk-Gabelstapler.

Ergänzt wird das Portfolio von JCB durch eine 77 Modelle umfassende Generatoren-Baureihe. Neben 19 Standardmodellen im Leistungssegment von 8 bis 600 kVA sind Sonderausführungen erhältlich, die von 860 bis 2350 kVA reichen. Hierin sind Modelle mit 50 und 60 Hz sowie in Ein- oder Dreiphasen-Technologie enthalten. Bezogen auf die Bauform und Ausstattung umfasst das Generatoren-Programm offene und gekapselte Generatoren, spezielle Vermietungsmodelle und Ausführungen für das Telekommunikationssegment.

JCB hat mehr als 50 renommierte Auszeichnungen für wegweisende Technik, Export, Design, Marketing, Management und Umweltschutz erhalten. Dazu gehören 26 Auszeichnungen durch die britische Königin für besondere Leistungen in den Bereichen Technologie und Export.