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Mehr Beweglichkeit im Heavy Duty Einsatz

Mit optionaler Schutzausrüstung und Verstellausleger kann der 36 Ton-nen-Bagger JS360 von JCB noch sicherer und flexibler im Abbruch ein-gesetzt werden.

Wenn es um den effizienten Rückbau und Abbruch von mehrstöckigen Ge-bäuden oder um Straßenaufbruch geht, dann müssen Spezialisten ans Werk. Ein Kettenbagger JS360 ist bereits von Hause aus auf harte Jobs ausgelegt. Mit der optionalen Schutzausrüstung der Kabine gegen Steinschlag bietet er im Abbruch noch mehr Schutz und mit dem JCB-eigenen Verstellausleger TAB noch mehr Flexibilität für den Heavy Duty-Einsatz: von der Beweglichkeit auf schwierigem Terrain über den Abriss hoher Häuserfronten bis hin zum Bewegen dicken Betonbrocken.

Durch den Verstellausleger erzielt die Maschine besonders hohe Reichweiten, Schürfhöhen sowie eine gewaltige Grabtiefe. Trotz des verlängerten Armes ist die Stabilität und somit die Sicherheit für Mensch und Maschine gewährleistet.

Um die hohen Verwindungs- und Ausbruchkräfte aufnehmen zu können, die bei Arbeiten mit der Abbruchzange entstehen, wurden Löffel-Stiel und Löffel-Umlenkung zusätzlich verstärkt. Ein vollhydraulisches Schnellwechselsystem am Bagger ermöglicht den flexiblen Betrieb der Maschine für verschiedene im Abbruch und Rückbau anfallende Anwendungen und Funktionen mit Sortier-greifern, Abbruchzangen, Beton- und Stahlscheren sowie Pulverisierern.

Übrigens: Obwohl die Maschine Anbaugeräte mit einer Kapazität von bis zu 2,5 Tonnen antreibt, verfügt sie – dank konstruktiver Lösungen und zusätzli-chem Kontergewicht - über eine hohe Standsicherheit.

Umweltfreundliches Kraftpaket

Die 36 Tonnen schwere Maschine steht für lange Lebensdauer, hohe Produk-tivität über mehrere tausend Arbeitsstunden und geringe Betriebskosten. An-getrieben wird der Abbruchbagger von einem 212 kW (281 PS) starken Sechszylinder-Turbodiesel-Motor der Emissionsklasse Tier 4i mit 7,8 Liter Hubraum, der hohe Leistungs- und Drehmomentwerte in Verbindung mit ge-ringen Verbrauchswerten und Geräuschpegeln bietet. Ein Lüfter mit variabler Drehzahl dient der schnelleren Motoraufwärmung und der Lärmreduzierung. So können beispielsweise bei Abrissarbeiten innerhalb von Wohngebieten sowohl die Baggerführer als auch die Anwohner von der umweltfreundlichen Techno-logie profitieren.

Der Bordcomputer des JS360 ermöglicht ein Maximum an Produktivität bei niedrigsten Betriebskosten, indem die Ausgangsleistung des Motors und des Hydrauliksystems an die Einsatzbedingungen angepasst werden. Ein für den harten Abbruchalltag nützliches Feature ist das zuschaltbare Dämpfungssys-tem „Cushion Control“. Da die Hydraulikzylinder am Ausleger und Löffelstiel über eine Endlagendämpfung verfügen, sorgt die Softsteuerung bei schnellen Arbeitsspielen für eine deutliche Reduzierung der Stoßbelastung.

Komfort und Sicherheit

Das perfekte Zusammenspiel von Mensch und Maschine wird durch die ergo-nomische Komfortkabine mit großzügig dimensionierten Glasflächen unter-stützt. Die Front-, Seiten- und Dachfenster bieten dem Bediener eine optimale Sicht auf den gesamten Arbeitsbereich und vor allem auf den Ausleger. Hinzu kommt, dass die Fahrerkabine speziell für den Einsatz bei Abbruchprojekten mit einem zusätzlichen Schutzgitter (FOPS-zertifiziert)  ausgerüstet werden kann.

Das moderne Design des JS360 schließt einen optimalen Beschädigungs-schutz für Personal und Bagger ein. So etwa schützen gewölbte Seitenver-kleidungen und hohe Kettenfreiheit den Oberwagen. Der Unterwagen sorgt für erhöhte Stabilität und geringere Belastung sowie für eine hohe Stoßfestigkeit. Eine extra dicke Bodenplatte verhindert, dass die Maschine durch herumlie-gende Bewehrungsstähle beschädigt wird. Die Maschine kann zudem mit einem ein Prolec-Stabilitätsüberwachungssystem, das in kritischen Situationen optische und akustische Warnmeldungen ausgibt, ausgerüstet werden.

Und last but not least: Über eine Motorklappe an der Unterseite des Oberwa-gens kann die Wartung vom Boden aus recht einfach und bequem erfolgen. Und da auch die Komponenten im Oberwagen ebenso leicht zu erreichen und zu warten sind, können Stillstandzeiten reduziert und die Produktivität erhöht werden.